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Menschenrechte für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen!

Genitalbeschneidung

Kampf gegen Genitalbeschneidung

Es sind schätzungsweise über 20.000 Frauen in Deutschland von Genitalbeschneidung betroffen. Unter anderem sind 5.000 in Deutschland lebende Mädchen potentiell davon bedroht.

Es handelt sich bei Genitalbeschneidung nach wie vor um ein Tabu-Thema, über das wenig gesprochen wird.

Es kommt vor, dass Frauen erst mit Hilfe von psychologischer Betreuung nach einiger Zeit in der Lage sind, darüber zu sprechen.

Bei ihrem Asylantrag geben Frauen z.B. häufig gar nicht drohende Genitalbeschneidung als Grund ihrer Flucht an. Später im Verfahren aber wird es nicht mehr anerkennt, wenn sie den wahren Grund ihrer Flucht nennen.

Was wir dagegen tun:

  • Sensibilisieren von (jungen) Frauen, Familien und Community
  • Schaffung einer Öffentlichkeit für das Thema Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung
  • Vernetzung mit Hebammen und Frauenärzt_innen: Medizinisches Personal weiß häufig immer noch zu wenig über die Problematik und benötigt  Informationen über gesundheitliche und psychische Folgeerscheinungen.
Kontakt: agisra e.V. | Martin Str. 20a / Bolzengasse | Tel. 0221.124019 0221.1390392 | info (at) agisra.org